01 et 02 avril 2011 : L'Our et la moule perlière d'eau douce

Ausflug zur Kalborner Mühle
Wir, die 5.3, haben mit unserem Biologielehrer eine Exkursion in den hohen Norden des Landes unternommen.
Wir waren zu Besuch auf der Kalborner Mühle, an der die Our vorbeiflieβt, und haben uns dort über die Flussperlmuscheln belehren lassen. Übernachtet haben wir in einer schön hergerichteten Jugendherberge, angrenzend an das Schloss von Vianden. Am folgenden Morgen haben wir uns, nach einem nahrhaften Morgenbrot, wieder auf zur Mühle gemacht, um dort die Our näher unter die Lupe zu nehmen. Wir haben uns, mit Hilfe von chemischen und physischen Analysen über die Gewässergüte, schlau gemacht. Danach war die Vermessung der Our fällig. Nach diesen beiden lehrreichen, aber sowohl recht interessanten, wie auch anstrengenden Tagen machten wir uns schweren Herzens wieder auf die Heimreise.

Der Ablauf im Detail
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Gleich bei der Ankunft teilte man uns in zwei Gruppen, die abwechselnd die einzelnen Stationen durchlaufen sollten. Die erste Gruppe begann mit dem Rundgang durch die gesamte Station und erhielt massenhaft Informationen. Die zweite Gruppe hingegen machte sich an die Untersuchung der Flussperlmuscheln. Es ging vor allem um deren Fortpflanzung, die nur mit Hilfe von Bachforellen möglich ist. Die Muscheln stoßen die befruchteten Eizellen ab. Diese werden dann von den Fischen verschlungen und setzten sich an deren Kiemen fest.
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Untersuchen der Kiemen der Fische |
Nachdem nun beide Gruppen alle Stationen durchlaufen hatten, gingen wir los, um die Our genauer zu untersuchen.
Nun hieß es Stiefeln an (für die, die keine hatten barfuß) und rein ins kalte Wasser.
Einige Wasserscheue hingegen blieben an Land und dokumentierten von dort aus die fleißige Arbeit, der bereits pitschnassen Mitschüler. Wir drehten Steine um, um deren Unterseite auf kleine Tierchen hin zu untersuchen. Je mehr Tierchen bestimmter Arten, umso sauberer war das Wasser. Auch die Dichte der Algen spielte eine Rolle.
Nach langen Untersuchungen kamen wir zu dem erfreulichen Ergebnis, dass es sich hier um sehr sauberes Wasser handele. Trotzdem war es nicht als Trinkwasser geeignet.
Damit wurde es auch schon Zeit für den Aufbruch nach Vianden zur Jugendherberge.
Dort angekommen, wurde sich erst mal frisch gemacht und aufs Essen vorbereitet. Es mangelte an nichts; es gab leckere Grillwürste, Kartoffelsalat, frisches, grünes Gemüse, Brötchen und Soßen aller Art. Zur Nacht gilt nur zu erwähnen, dass sie für die meisten lustig und nahezu schlaflos verlief.
Am folgenden Morgen wurden wir bereits (zu) früh geweckt. Nach einem kräftigendem Frühstück, ging es dann auch gleich wieder zurück zur Mühle.
Dort zeigte man uns etwas, das wir alle nicht erwartet hätten:
Waren das Biber?
Ja, waren es!
Nicht all zu weit von unserem Fund entfernt, fanden wir dann auch ihre Behausung.
Dass es tatsächlich Biber in Luxemburg gäbe, hätten wir nicht gedacht. Doch sie seien noch sehr selten, erklärte man uns.


Doch viel Zeit zum Staunen und sich Wundern bliebt nicht. Es ging nun darum, einen Abschnitt der Our zu Vermessen. Dazu gehörten die Breite, die Tiefe, das Gefälle und die Geschwindigkeit des Wassers. Dies war leichter gesagt als getan. Obwohl alle zu anderen Resultaten kamen, war es trotzdem ein lustiges und nasses Erlebnis.
Danach ging es dann auch schon auf die Heimreise.
Zu guter Letzt, wollen wir noch unseren Dank an die beiden Begleiter aussprechen, die diese Exkursion mit uns gewagt haben.
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