Die Sieger schreiben die Geschichte, so auch im London der nahen Zukunft. Nach verheerenden Kriegen und darauf folgenden Krankheiten wurde die Überlebensfähigkeit des Menschen erneut auf die Probe gestellt. Die Weltkarte wurde unübersichtlich, nur wenige Nationen konnten als Sieger aus dem Krieg gehen, doch dies zu einem hohen Preis.
Als London nur noch ein Schatten seiner selbst war, das Volk von Krieg und Krankheit bedroht, der tägliche Überlebenskampf ein Miteinander unmöglich machte, konnte eine Partei sich aus den politischen Ruinen der einst mächtigen Nation erheben. Sicherheit, Schutz und medizinische Versorgung waren nur einige der Versprechen, die die Oberhäupter der Partei, Geschäftsmänner, Waffenhändler, Medienmogule, den verängstigten und in den Wahn getriebenen englischen Überlebenden machten.
Hinter einem Schein aus humanen Beweggründen stehen nichts anderes als Profit- und Machtgier, geschützt durch einen Polizei- und Überwachungsstaat, der die Angst der Bürger konsequent ausnutzt und sie zu Arbeitstieren degradiert.
Als die Phase der Massenmanipulation beinahe vorbei ist, als beinahe alle Bürger den Lügen der neuen Regierung blind glauben, wird der Überwachungsstaat in seinen Grundfesten erschüttert. Tief aus dem Innern des durch Intrigen und Manipulation erschafften Staats wird eine Gegenbewegung geboren, mit dem Ziel, den Status der Bürger Londons als freies Volk wiederherzustellen. Mit dem Aufstieg dieser Untergrundbewegung werden die Schreie nach Veränderung immer lauter und die Rebellen müssen sich mit den eigenen Abgründen auseinandersetzen. Während die Gruppe ihre persönlichen Probleme immer weiter ignoriert, lauert die wahre Gefahr tief in den Schatten der eigenen Reihen und wartet darauf, entfesselt zu werden. 

Regie : Lisa Hatz, Michel Krecké, Magalie Simon, Sam Flammang
Licht und Musik : Alessandro Mastrapasqua, Jonathan Fersino

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